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  • Stefan - January - 2
Österreich Vienna House Inside

Face 2 Face: Stefan Urdl, Head of IT bei Vienna House

Der gebürtige Wiener Neustädter Stefan Urdl ist Head of IT bei Vienna House und für das Funktionieren sowie die Weiterentwicklung der informationstechnischen Infrastruktur verantwortlich. Das Besondere der Branche, wie er sich Ausgleich verschafft und wieso er ein analoger Koch ist, bringt er hier näher:

Stefan - January - 2

Wann hast du deinen ersten Computer erhalten?

Meinen ersten eigenen Computer habe ich mit 15 Jahren erhalten, die Faszination für die Technologie war jedoch schon früher da. Das Programmieren stand bei mir aber nie an erster Stelle, viel mehr ging es um den Gedanken, was mit IT erreicht werden kann. Deswegen sehe ich mich auch nicht als Techniker – ich möchte Usern Erleichterung im Arbeitsleben schaffen und genau das ist für mich der Fokus der IT-Branche. Die Schnittstelle zwischen Herstellern und Anwendern ist wiederum mein Aufgabenbereich als Head of IT. Ich kenne die Bedürfnisse beider und helfe zu kommunizieren.

 

Die IT-Branche ist eine sich schnell entwickelnde. Hast du von Anfang an gedacht, dass die Innovationen so rasant fortschreiten?

Mit 14 Jahren Jahren dachte ich mir das erste Mal, dass diese technologische Richtung noch sehr interessant werden könnte und der Grundstein meiner Ausbildung war gelegt. Die Schulzeit war jedoch wirklich keine einfache für mich, da mich die rein technischen Fächer, eher am Rande interessiert haben. Alles in allem war dieser Weg dennoch der beste, den ich hätte einschlagen können. Ohne IT geht schließlich heute so gut wie gar nichts mehr.

 

Die Geschwindigkeit der Entwicklung habe ich damals aber definitiv unterschätzt. In den letzten 5 Jahren hat sich mehr getan, als in den 10 Jahren davor.

 

Wie bleibst du bei diesen Entwicklungen am Ball?

Es geht nichts über viel Lektüre und den Austausch mit anderen. Netzwerken ist in der Branche unheimlich wichtig, denn es hilft über den Tellerrand zu sehen.

Stefan - January - 1

Was ist denn das Besondere an der IT in der Hotelbranche?

Das Besondere ist, dass es zwei Arten von Usern gibt. Einerseits arbeiten wir für Mitarbeiter, andererseits auch für den Gast im Hotel. Und im Fokus beider Seiten steht die Innovation. Andere Branchen müssen vielleicht reagieren, wir müssen agieren und schon heute wissen, was morgen das Beste für den Gast, aber auch für unsere Mitarbeiter ist.

 

Lässt sich auch der mobile Concierge in diese Schnelllebigkeit einordnen?

Auf alle Fälle. Der mobile Concierge ist das Medium, auf das wir uns derzeit am meisten konzentrieren. Längerfristig soll er beispielsweise mit Chatbots versehen werden. So können Standardfragen des Gastes automatisch beantwortet werden und der Rezeptionist kann sich anderen Aufgaben widmen. Hierbei geht es aber nicht um das Ersetzen des Menschen durch die Maschine, sondern viel mehr um das Umverteilen von Verantwortungen. Ein großes Problem ist heutzutage das Aufhalten mit routinierter Arbeit, die längst automatisiert ablaufen könnten.

 

Wie geht ihr mit älteren oder nicht ganz so technik-affinen Gästen um?

Am wichtigsten ist die Einfachheit der Bedienung. Außerdem werden wir nie ein Konzept umsetzen, das ausschließlich auf den neuesten Technologien basiert. Wenn wir die breite Masse erreichen wollen, müssen weiterhin klassische Bediengeräte, aber eben auch Ad-Ons für die nächste Generation angeboten werden.

 

Was sind deine Hobbies und wo holst du dir deinen Ausgleich?

Ich betreibe sehr viel Sport. Beinahe täglich trainiere ich noch vor Arbeitsbeginn im Fitness Center, hier bekomme ich den Kopf frei. Ich habe sogar die Personal-Trainer-Ausbildung abgeschlossen und war früher nebenberuflich als solcher tätig. Heute ist das Ganze ein reines Hobby, das mir jedoch viel Ausgleich verschafft.

 

Trifft man mich nicht im Fitnesscenter an, bin ich entweder am Badmintonplatz und powere mich dort aus oder genieße das Leben mit meiner Partnerin, denn Freude ist das wichtigste –  am Job und natürlich im Privaten.

 

Was der Sport sonst noch mit sich bringt: ich bin ein Frühaufsteher und ernähre mich sehr kohlenhydratearm. Das heißt, ich bin essentechnisch eher der analoge Koch, als der digitale Mahlzeiten-Besteller.

Stefan - January - 3

Ich bin dein lokaler Gastgeber und freue mich, dir persönlich Insidertipps zu geben.

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