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Wertarbeit

Design und Qualität. Leica steht für echte Wertarbeit made in Germany. Ohne Leica wäre die Geschichte des Lichtbilds eine andere.

Es war eine neue Art des Sehens. Henri Cartier-Bresson schießt mit »Hinter dem Bahnhof Saint-Lazare« eine seiner bis heute als stilprägend geltenden Aufnahmen, Robert Capa wird mit seinem »Falling Soldier« auf dem Schlachtfeld des Spanischen Bürgerkriegs berühmt, und auch das vermutlich bekannteste Bild von Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda, hätte es ohne diese Innovation nicht gegeben.

Dank Leica war es Anfang der 1930er-Jahre erstmals möglich, mit einer schnellen, handlichen Kleinbildkamera mitten im Geschehen zu agieren. »Es ist das Grandioseste, das es gibt als Schießwerkzeug«, sagte einst der Fotograf René Burri. Leica leitete einen Paradigmenwechsel ein, der nicht nur den frühen Bildjournalismus der 1920er- und 1930er-Jahre verändern sollte, sondern die Fotografie in ihrer Gesamtheit. Etwas Vergleichbares wird es erst viele Jahrzehnte später mit dem Siegeszug der Digitalfotografie und dem Smartphone geben.

Dabei ist die erste Leica streng genommen ein Nebenprodukt. Die Ernst Leitz Wetzlar GmbH, aus denen Leica hervorging, entwickelte ursprünglich optische Geräte wie Ferngläser, Episkope und Epidiaskope sowie professionelle Filmkameras. Oskar Barnack, der damalige Leiter der Abteilung Filmkamera, hatte Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee zu einer Miniaturkamera, die kleine Streifen des damals üblichen 35-mm-Kinofilms probehalber belichtet, um somit das Öffnen des Hauptmagazins für die notwendigen Belichtungstests zu umgehen. Barnack stellte schnell fest, dass die kleine Kamera tatsächlich ganz gute Bilder machte und konstruierte 1914 zwei Prototypen einer Schnappschusskamera mit einem 24 x 36-mm-Format. Das einzige heute noch überlieferte Exemplar gilt als die Ur-Leica und mit einem Versicherungswert von rund zwei Millionen Euro vermutlich auch als eine der teuersten Kameras.

Heute gibt es Ausstellungen von Leica-Fotografen auf der ganzen Welt, darunter auch zahlreiche prominente Persönlichkeiten – sowohl auf den Fotos selbst als auch hinter der Kamera. Einer der aktuell prominentesten Leica-Fotografen ist Lenny Kravitz. Der Rockstar kam bereits im Alter von sechs Jahren mit der Leicaflex seines Vaters in Kontakt, die dieser aus Vietnam mit nach Hause brachte. Später dann begann er selbst zu fotografieren, dabei bildete er immer häufiger auch die Menschen ab, die ihn fotografierten: Fans, Paparazzi und Fotografen. »Es half mir, durch den Blick auf diese Menschen einen besseren Blick auf mich selbst und mein verrücktes Leben zu bekommen«, sagt er. 2015 feierte die Ausstellung mit dem Titel »Flash by Lenny Kravitz« Deutschlandpremiere. Natürlich in Wetzlar.

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Selbst das Café in der Leica Galerie Prag gibt sich fotogen.

 

WETZLAR

GALERIE
LEICA GALERIE WETZLAR: Leica Camera AG, Am Leitz-Park 5, 35578 Wetzlar, www.leica-camera.com >> Leica Galleries

ÜBERNACHTEN
VIENNA HOUSE EASY LIMBURG: Schiede 10, 65549 Limburg an der Lahn

PRAG

GALERIE
LEICA GALERIE PRAGUE: Školská 28, 110 00 Prague 1, www.lgp.cz

ÜBERNACHTEN
ANDEL’S BY VIENNA HOUSE PRAGUE: Stroupežnického 21, 15000 Prag 5

ANGELO BY VIENNA HOUSE PRAGUE: Radlicka 1g, 15000 Prag 5

VIENNA HOUSE DIPLOMAT PRAGUE: Evropská 15, 16041 Prag 6

VIENNA HOUSE EASY CHOPIN PRAGUE: Opletalova 960/33, 11000 Prag 1

Die PR-Lady von Vienna House hat einige große Interessen: nämlich Essen, Reisen, Mode und Architektur. Außerdem ist Sabine leidenschaftliche Paris-Verehrerin. Wer hier Insider-Tipps benötigt, weiß an wen er sich wenden muss.

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