• Dresden - November 2017 - 2
  • Dresden - November 2017 - 1
Deutschland Reisetipps

Blaue Wunder erleben – Dresden

Ein Streifzug durch die Stadt – vom Schlaraffenland bis zum »Weißen Hirsch«.

Dresden - November 2017 - 2

STAY | Vienna House QF Dresden

 

»Wow«, »genial«, »schön« – die Worte unterscheiden sich je nach Lebensalter, die Begeisterung ist die gleiche. Wir stehen vor dem »schönsten Milchladen der Welt«. Genau so stellen sich viele das Schlaraffenland vor. Pfunds Molkerei ist ein Ort voller Geschichte und Geschichten. Typisch Dresden eben. Hier stärken wir uns mit sächsischen Spezialitäten, bevor wir uns auf eine anregende Tour durch das Florenz an der Elbe machen. »Eine Hammer-Tour« sagt eine Begleiterin völlig zu Recht.

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Gebrüder Pfunds Molkerei

Im Jahr 1880 gründete Paul Pfund mit sechs Kühen seine Molkerei. Herzstück ist heute noch der außergewöhnliche Milchladen – vollständig ausgestattet mit handgemalten Fliesen von Villeroy & Boch. Heute bietet Pfunds Molkerei hauptsächlich Käseprodukte aus Rohmilch an. Ein besonderes Highlight: die Käseverkostung!

 

Adresse: Bautzner Straße 79

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Frauenkirche am Neumarkt

Es gibt wenige Gebäude, die erhaben sind. Die Frauenkirche gehört dazu. Dabei haben Begegnung und Austausch einen hohen Stellenwert – mit Gottesdiensten, Konzerten und Literaturabenden. Mit dem Wiederaufbau 2005 wurde auch der Neumarkt rekonstruiert, nach einem halben Jahrhundert Schönheitsschlaf. Seitdem entstehen Quartiere nach altem Muster neu – Tradition und Moderne frisch gemischt.

 

Adresse: Neumarkt

 

Brühl’s Terrasse und Dresdens Festung

Die Terrasse ist der architektonisch schönste Teil des Dresdner Elbufers. Der »Balkon Europas« war gräflicher Lustgarten, bevor er 1814 der Bevölkerung zugänglich gemacht wurde. Unter der Brühlschen Terrasse verbergen sich steinerne Zeugen der Renaissance. Die unterirdische Festung ist ein Anziehungspunkt für alle, die Dresden aus einer anderen Perspektive erforschen wollen. Zu sehen sind das letzte vorhandene Stadttor der sächsischen Residenz, die älteste erhaltene Steinbrücke Dresdens, Wachstuben, Geschützhöfe, Wehrgänge und Kasematten.

 

Adresse: Georg-Treu-Platz 1

 

Semper Oper

Nicht nur Opernfans sind begeistert. Die Führung ist ein Erlebnis. Die Dresdner Semperoper ist das bekannteste Opernhaus Deutschlands und das Zuhause der Sächsischen Staatskapelle, eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit. Erbaut zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper, wurde sie 1945 durch einen Luftangriff der Alliierten zerstört. Im Februar 1985, genau 40 Jahre später, fand nach dem Wiederaufbau die feierliche Einweihung statt. Während der »Dresdner Festtage« im März 2010 wurde erstmalig der Dresdner Friedenspreis verliehen: an Michail Gorbatschow.

 

Adresse: Theaterplatz 2

 

Hofkirche

Mit ihrer Grundfläche von fast 4.800 Quadratmetern ist sie der größte Kirchenbau Sachsens. In der Gruft ruht neben 49 Sarkophagen von Fürsten und Königen auch das Herz von August dem Starken. Die Hofkirche wurde zwischen 1739 und 1755 von dem italienischen Architekten Gaetano Chiaveri im Barockstil errichtet. Interessantes Detail: Im protestantischen Sachsen musste der Kirchenbau unter strenger Geheimhaltung geplant werden.

 

Adresse: Schloßstraße 24

 

Zwinger

Er ist das Wahrzeichen der Stadt. Als das wohl bedeutendste Bauwerk des Spätbarocks ist der Zwinger ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Die großzügige Anlage mit Rasen, Springbrunnen und Galerien ist komplett begehbar und lädt zum Flanieren ein. Ideal für Spaziergänge. Der Zwinger entstand von 1710 bis 1728 als Orangerie und höfischer Festspielplatz. Heute beherbergt er die berühmte Gemäldegalerie »Alte Meister« mit der Sixtinischen Madonna, dem Mathematisch- Physikalischen Salon und der Porzellansammlung, die bedeutendste keramische Spezialsammlung der Welt.

 

Adresse: Sophienstraße

 

Blaues Wunder

Die 1893 erstellte Stahlfachwerkskonstruktion galt als technisches Wunderwerk. Diese Tatsache und ihre hellblaue Farbe sind der Grund für ihren Namen. Tatsächlich ist das Blaue Wunder bis heute die Brücke mit der ältesten Bausubstanz in Dresden. Empfehlenswert nicht nur wegen des herrlichen Ausblicks ins Elbtal hinein und auf Dresden sind auch die beiden Bergbahnen. Die älteste Bergschwebebahn der Welt stammt aus dem Jahr 1901 und bringt den Fahrgast in viereinhalb Minuten zur »Schönen Aussicht «. Seit 1895 verbindet die Standseilbahn den Stadtteil Loschwitz mit dem Villenviertel »Weißer Hirsch«.

 

Adresse: Loschwitzer Brücke

 

Viel Spaß!

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Ich bin dein lokaler Gastgeber und freue mich, dir persönlich Insidertipps zu geben.

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