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10 Fakten über die Tour de France

Hier sind einige amüsante Fakten über dieses weltberühmte Großereignis, das zum ersten Mal vor 103 Jahren ausgetragen wurde. (Man stelle sich nur einmal vor, wie es damals wohl ausgesehen hat!) Bereit?

Ikonische Momente, ikonische Persönlichkeiten

Die Tour de France fand dieses Jahr vom 2. bis 24. Juli statt. Über 3.519 Kilometer sauste eine Welle an Rennfahrern über die französischen Straßen und Wege (aber auch in Teilen Andorras, Spaniens und der Schweiz). Jedes Jahr lautet die Frage: Wer wird das gelbe Trikot tragen? Wer möchte, kann seine Eltern und Großeltern mit Geschichten von Eddy Merckx beeindrucken, dem Star der Tour von 1969. Er gewann das Rennen fünf Jahre in Folge und durch seine Taten verdiente er sich den Spitznamen „Der Kannibale“.

Die Tour de France ist seit jeher eine Pflichtveranstaltung für berühmte Persönlichkeiten: Orson Welles 1950, Will Smith 2004 und Tom Cruise 2010 – um nur einige Beispiele zu nennen.

Eine riskante Tour…

Bei der Tour geht es darum, über seine Grenzen zu gehen… und den Gefahren, die auf dem Weg lauern, auszuweichen. Von Zähne fletschenden Hunden, die den Radfahrern nachrennen, bis zur erbarmungslosen Hitze der Sonne, was viel Wassertrinken verlangt (oft von Brunnen oder Feuerwehrschlauchen genommen), ist die Tour de France ein tolles Spektakel. Es war unter so einer Sonne, dass Eddy Merckx 1970 entlang der Strecke am Mont Ventoux vor einer Menge von 100.000 Zuschauern ohnmächtig wurde und kollabierte.

Etwas weiter in der Vergangenheit zurückliegend, im Jahr 1913, erlitt der berühmte Radrennfahrer Eugène Christophe am Col du Tourmalet eine Panne und musste sein Rad zur nächsten Schmiede tragen, um es zu reparieren.

Aus der langen Geschichte der Tour gibt es viele akrobatische Stürze zu berichten. Besonders in Erinnerung geblieben ist der Sturz von Wilfried Nelissen 1994 in Paris, als er auf einen fotografierenden Polizisten prallte. Auch der ihm folgende französische Fahrer Laurent Jalabert wurde in diesen Sturz verwickelt.

Farbige Trikots & Preisgelder

Neugierig geworden? Da gibt es sicherlich einige da draußen! Hier also noch mehr interessante Fakten über die Tour:

Das gelbe Trikot für den führenden Rennteilnehmer wurde 1919 in Grenoble eingeführt. Die Idee dafür kam von Tour-Direktor Henri Desgrange, die gelbe Farbe in Anlehnung an den gelben Druck seiner Sportzeitung L’Auto, die das Rennen organisierte. Das Trikot für den besten Sprinter erhielt die Farbe Grün dank des Sponsoren La Belle Jardinière, ein Rasenmäher-Hersteller. Eine Ausnahme war das Jahr 1968, als es einen anderen Sponsor gab. Die Farbe in dem Jahr war… rot! Gerüchten zufolge liegt der Ursprung des gepunkteten Trikots darin, dass Henri Lemoine, ein Lieblingsrennfahrer des Direktors der Tour von 1975, so ein Trikot trug.

Kein Radfan? Schon gewusst, dass ein Etappensieg alleine 8.000 EUR wert ist? Das gelbe Trikot hat einen Wert von 450 EUR pro Tag! Und der Gewinner der Gesamt-Tour verdient nicht weniger als 450.000 EUR!

Immer noch kein Interesse…?

Die unglaubliche Werbekarawane

Die rund 154 verrückten Fahrzeuge sind ein wesentlicher (wenn nicht der wesentlichste) Teil der Tour. Fast die Hälfte der Zuschauer kommt in erster Linie wegen der Geschenke, die von den Fahrzeugen der Werbekarawane geworfen werden. Die einzigartigen, speziell angefertigten Wagen, z.B. im klassischen gelben Nesquik-Design oder mit dem ikonischen, schwarzhaarigen Haribo-Jungen auf dem Dach, sind richtig imposant. Über 600 Leute werden jedes Jahr angestellt, um die Wagen zu fahren und dadurch die Produktpartner zu repräsentieren. Ein Wahnsinn, mit welcher Energie die Menge darauf zielt, ein Mini-Saucisson oder ein Stück Käse der Marke Vache Qui Rit zu ergattern. Man kann ja nichts verfehlen, wenn die Geschenke direkt auf einen zugeworfen werden! Jedes Jahr werden auf diese Art zwischen 150.000 und 500.000 Produkte ausgehändigt.

Der Geist der Tour de France ist wie der Sommer: freudig, dynamisch, kongenial. Wenn man möchte, kann man sogar in Paris seine eigene kleine Tour de France organisieren. Mit dem unkomplizierten Fahrradverleih Vélib saust man dann über die Pflasterstraßen in der französischen Hauptstadt, vorbei an Notre Dame, Les Invalides, Eiffel-Turm usw.

Als Übernachtungstipp für Ausflüge nach Paris und in die Champagne empfehlen wir das Vienna House Dream Castle oder Vienna House Magic Circus at Disneyland® Paris.

Ich bin dein lokaler Gastgeber und freue mich, dir persönlich Insidertipps zu geben.

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